Orthopädische Privatpraxis
Dr. Rainer Hepp



Das Instifor-Konzept


Das Instifor-Konzept habe ich während meiner Tätigkeit als Chefarzt in der Federseeklinik entwickelt

("Instifor" = Institut für funktionelle Orthopädie).


Ich habe mich schon immer intensiv mit chronischen Rückenschmerzen beschäftigt.

Als ich noch Assistent an der Uniklinik Düsseldorf war, gehörte mein damaliger Chef, Herr Prof. Schulitz, zu den 

Ersten, die bei Rückenschmerzpatienten routinemäßig Kernspintomografien durchführen ließ.

Damals mußten unsere Patienten immer nach Köln zur Untersuchung gefahren werden.

Ich wurde also - wie in der Orthopädie bis zum heutigen Tage üblich - sehr stark strukturell geprägt

Nachschauen, was nicht in Ordnung ist, und anschließend reparieren.

Allerdings war sich Prof. Schulitz - anders als viele seiner Kollegen - sehr wohl bewußt, dass die Struktur nicht 

alles war, was bei der Problemlösung berücksichtigt werden musste.


Als er mich im Vorstellungsgespräch fragte, was ich denn bei ihm lernen wolle, antwortete ich jugendlich naiv: 

"Herr Professor, ich möchte lernen, wie man Wirbelsäulen operiert!"

Er lächelte mich milde an und sagte: "Wissen Sie, Herr Hepp, ich kann einem Schimpansen beibringen, 

wie man Wirbelsäulen operiert. Das ist nicht das Problem. 

Das Problem ist die Frage, wen operiere ich und wen nicht!"


Es dauerte einige Jahre, bevor ich seine Antwort wirklich verstand.


Während meiner Zeit in der Federseeklink behandelte ich viele Tausend Patientinnen und Patienten persönlich 

mit Chirotherapie, Osteopathie (ich hatte Kurse am Upledger Institute in den USA absolviert), Akupunktur, 

Neuraltherapie und "Voodoo". Unterstützt wurde ich durch Krankengymnasten, Masseure, Sporttherapeuten, 

Arbeitstherapeuten und Psychotherpeuten. Zum Einsatz kamen diverse Techniken der Krankengymnastik 

(Manuelle Therapie, FBL,Brügger etc.), der Massage (Marnitz, Periostmassage, Akupuktmassage nach Penzel, 

klassische Massage, Lymphdrainage etc.) und der Sporttherapie (Isokinetik, MTT).


Nach ungefähr 10 Jahren hatte ich zwar nicht ganz verstanden, wie man Patienten mit chronischen 

Rückenschmerzen rational und standardisiert behandeln konnte, ich hatte aber eine Idee:  Wir Menschen 

ähneln Computern. Wir haben eine "Hardware" und eine "Software".


Ich fasste dies in einem kleinen Büchlein für Patienten zusammen:


Von „Mäusen“, „Käfern“ und chronischen Rückenschmerzen
Es muß nicht immer die Bandscheibe sein
RS-Buch korr..pdf (38MB)
Von „Mäusen“, „Käfern“ und chronischen Rückenschmerzen
Es muß nicht immer die Bandscheibe sein
RS-Buch korr..pdf (38MB)


Im Laufe der Zeit entwickelte ich dann einfache "Algorithmen" bzgl. Diagnostik und Therapie: 

das Instifor-Konzept.


Das Instifor-Konzept
Auch funktionelle/konservative Orthopädie kann logisch sein.
Instifor-Konzept-Deutsch .pdf (258.16KB)
Das Instifor-Konzept
Auch funktionelle/konservative Orthopädie kann logisch sein.
Instifor-Konzept-Deutsch .pdf (258.16KB)





Inzwischen gibt es kleines Youtube Video zu diesem Konzept:

 

 



Etwas ausführlicher die ältere englische Version:


Instifor-Konzept I (Englisch)











Instifor-Konzept II (Englisch)